Der ehemalige Förderverein Innenrenovierung präsentiert

DIE WallfahrtsKIRCHE ST. NIKOLAUS

mit den Anlagen

IN KOBLENZ-ARENBERG


und aus dem ehemaligen Seelsorgebezirk:

St. Erasmus, Koblenz-Immendorf  --  St. Pankratius, Koblenz-Niederberg


 Eindrucksvoller Film zu Anlagen und Kirche 

 

SWR Mediathek -> Bekannt im Land -> Himmel auf Erden -> St. Nikolaus

Beim SWR:  

https://swrmediathek.de/player.htm?show=d1c31550-1997-11e9-9a07-005056a12b4c

 

oder bei YouTube: 

https://www.youtube.com/watch?v=wolP-UTZtJ0&list=PL9VP_YxvNzAtUuAhdIDjuWACerlKh9Alz


Zum ehemaligen Seelsorgebezirk gehörten:

Wallfahrtskirche St. Nikolaus in Koblenz-Arenberg

Pfarrkirche St. Pankratius in Koblenz-Niederberg

Filialkapelle St. Erasmus in Koblenz-Immendorf


Bilder und Erklärungen zu Kirche und Anlagen

sowie zahlreiche weitere Themen

in der Homepage von Fotograf Wilfried Mohr, Arenberg 



Informationen zur Ortsgemeinde Koblenz-Arenberg-Immendorf

bei Konrad Weber :     Info

bei Elfriede Böhm:    Abg-Idf




Diese Homepage zeigt in fortlaufender Bearbeitung Bilder, Erklärungen und Downloads einer jahrelangen Sammlung zur

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Nikolaus in Ko-Arenberg.

 Zusätzlich enthält sie kleinere Dokumentationen der Filialkirche St. Erasmus in Ko-Immendorf und der Pfarrkirche St. Pankratius in Ko-Niederberg.

 Kirchenführungswunsch auch Kleingruppen: G. Neumann: 0261-65726

  Spenden für den Erhalt der Wallfahrtskirche an:

Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus,

IBANDE90 5705 0120 0026 0001 90  bei der Sparkasse Koblenz


Der Grundriss der Kirche soll als Anhaltspunkt dienen, um bei der Auswahl der Seiten behilflich zu sein.


Pfarrer Kraus schreibt am Beginn seiner Beschreibungen über Arenberg:

"Im schönen Rheinland, auf einer Anhöhe in der Nähe der Feste Ehrenbreitstein, liegt Arenberg, ein Dörflein, das bisher sogar seinem Namen nach wenig bekannt war und gewöhnlich nach dem Schild eines Gasthauses „Zum Rothen Hahn“ genannt zu werden pflegte, welches als Wohnung des Försters meistens nur Jäger besuchten, wenn sie in die Nähe gelegenen Wälder zur Jagd gingen oder von dort zurück kehrten.

        Arm und selbst in seinen Straßen vernachlässigt hatte es nicht Vorzügliches als eine herrliche Lage mit weiter Aussicht auf den Rhein und dessen Umgebung, so wie nach der Eifel, dem Hunsrück und dem Westerwald. Doch solche schöne Aussicht haben auch benachbarte Ortschaften. jetzt aber ist es zu einem freundlichen Dorf erwachsen und vom Frühjahr bis zum Spätherbst werden die Wege, welche von allen Seiten dorthin führen, nicht leer von Pilgern, denn es ist ein Lieblingsort der Bewohner der ganzen Umgebung ja selbst der Ferne geworden.

       Und was war die Ursache, dass dieses ursprünglich so arme verlassene Dörflein aus seiner Unbekanntheit herausgezogen, Gegenstand freundlicher Begrüßung von nah und fern, ein Magnet zahlloser Besucher wurde?

       Es ist der nun allgemein bekannte Kreuzweg daselbst, errichtet in jener Zeit, in welcher solche in dieser Gegend selten und nur in vernachlässigtem Zustand befanden.

      Seitdem ertönen dort fort fromme Gebete und Gesänge der Pilger und der Bewohner des Ortes bei Haltung des heiligen Kreuzweges. Und immer mehr blühte hierdurch in der Pfarrgemeinde das religiöse Leben auf. sowie auch Wohlstand im Zeitlichen, indem die Zehrpfennige der Pilger, weil Opfer für Gott, den Segen mitbrachten.

        Statt nach einem berühmten Haus, wie früher, jedes Dorf zu benennen, bezeichnet man es jetzt meistens mit dem Namen „Ölberg“ und bekundet damit den Zweck, warum man jenen Ort besucht. Der Ölberg aber mit seiner Grotte des blutschwitzenden Heilands wurde zuerst gegründet. Von ihm aus schreitet man zu den anderen Leidensorten Jesu und Marias.

        Diese tätige Liebe zu diesen heiligen Orten wurde bald Antrieb zur Nachahmung in Errichtung dergleichen Kreuzwege auch in anderen Ortschaften. Man fühlte ein Bedürfnis solche zu besitzen und suchte dies möglichst zu befriedigen.. Möge es allgemein so gefühlt werden, dass man alle Kräfte aufböte, demselben nachzukommen und zwar überall, wo es möglich ist, in dem Tempel der Natur, worin ja auch der Herr seinen blutigen Kreuzweg ging, sein blutiges Opfer darbrachte und sein Grab erhielt."