BAUMATERIALIEN


Schriften



Ziegelsteine



Die Kirche ist überwiegend aus Ziegelsteinen errichtet, welche die Bewohner von Arenberg und Immendorf teilweise selbst herstellten.

Aus den Rechnungen geht hervor, was Pfarrer Kraus dafür zahlte.

Für die Schulkinder begann im Sommer die Frühmesse bereits um 6:30 Uhr, damit sie vor dem Unterricht noch eine halbe Stunde Ziegelsteine vom Brennofen im heutigen Pfarrhof an die Baustelle tragen konnten.


Der Maurermeister Hein Keller entwickelte einen Brennofen für die Ziegelsteine.


Eine Auflistung gibt Auskunft über die Maurer und Tagelöhner, die den Bau errichteten.

Namentlich erwähnt Pfarrer Kraus die Immendorfer Maurer

Johann Müller, Peter Müller, Joseph Sauer und Peter Wey.


Für die Fuhrleute hatte Pfarrer Kraus unterwegs mit Gaststätten ein "Chausseegeld" vereinbart, dass diese auf seine Rechnung die Fuhrleute mit Getränken versorgten.


Boden und Wände


Die Bodenfliesen stammen überwiegend aus der Firma Villeroi&Boch. Auf Grundlage der Rechnungsbilder konnte das Archiv der Firma heute noch angeben, welche Einzelfliese in der Rechnung genannt war.


Die Kristalle und Steine, die die Wände der Kirche bedecken und mit zum Anlass der Wallfahrten wurde, sind entweder in der Feldflur gefunden oder Schenkungen von verschiedenen Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung. 

Die Basalte kaufte Pfarrer Kraus in der Voreifel (Rieden) ein.

Hier ist die Mitteilung des Apothekers Stöck aus Bernkastel wiedergegeben.

Siehe auch:

St. Nikolaus - Ergänzendes


Wandgestaltung

Pfarrer Kraus schreibt dazu:

"In den ersten Zeiten des Christentums schon wurden die Gläubigen, besonders die hochheiligen Apostel, als Auswurf der Menschheit betrachtet und behandelt; man beraubte sie aller irdischen Güter und übergab sie dem Tod: sie aber waren Edelsteine der Kirche Christi und ihre Gebeine selbst blieben kostbare Kleinodien, die man stets mit alle Hochachtung verehrte. Daran mögen die Schlackenverzierungen erinnern und mahnen"