KIRCHENFENSTER


Die jetzigen Fensterbilder entsprechen nicht dem originalen Bildprogramm.

Wenige Tage vor Kriegsende schlug eine verirrte amerikanische Granate im Chor des Kirchensschiffes ein. Durch den gewaltigen Luftdruck wurden alle Fenster der Kirche - mit Ausnahme des Fensters im Westchor - von der Druckwelle heraus gestoßen.

Die älteren Männer des Ortes erzählen, dass sie das Blei von den Glasscheiben getrennt und verkauft hätten. Deshalb ließen sich die Fenster  nach dem Krieg nicht mehr rekonstruieren.

Weshalb dieses andere Bildprogramm gewählt wurde, ließ sich noch nicht erkunden.

Besonders zu kritischen Fragen regt die Darstellung des Werner von Bacharach an. (siehe "Erklärende Texte") 


Linke Seite - Frauenseite


Gertrud von Altenberg/Lahn

 

Jüngste Tochter der Hl. Elisabeth von Thüringen

 

 

Helena

 Mutter des römischen Kaisers Konstantin der Große, die den Heiligen Rock nach Trier und auch das Kreuz Christi aus dem Heiligen Land mitbrachte.

der Gute Vater

oder

der verlorene Sohn

 

Der Entwurf von P.J. Molitor zu diesem Fenster ist noch im Pfarrarchiv vorhanden.


C. Theis schreibt zu den Stiftern der Fenster: 

Schon in den Jahren 1862 - 1864 gelingt es dem Bauherrn, Stifter für die Kirchenfenster zu finden.   

Dr. Frank und Frau aus Koblenz eines der Fenster über den Beichtstühlen, "Der verlorene Sohn". 

 

 


Hildegard von Bingen 

 

Weitere Erklärungen zur Heiligen von Mechthild Neis

auf "Erklärende Texte"

Kunigunde

von Luxemburg

Ehefrau Kaiser Heinrich II.


Rechte Seite - Männerseite


Petrus Canisius

 

Er lebte im 16. Jahrhundert. Auf ihn gegen die ersten katholischen Katechismen zurück.

Wendelin

 

Er missionierte nach der Legende im

6. Jahrhundert im Bistum Trier.

der Gute Hirt

 

Der Entwurf von P.J. Molitor zu diesem Fenster ist noch im Pfarrarchiv vorhanden


C. Theis schreibt zu den Stiftern der Fenster: 

Schon in den Jahren 1862 - 1864 gelingt es dem Bauherrn, Stifter für die Kirchenfenster zu finden.   

 Das Glasgemälde über dem anderen Beichtstuhl gegenüber, "Jesus, der gute Hirte", hatte der Ehrenbreitsteiner Glasermeister Fritz Geisler selbst gestiftet. Zeichnung: Peter Molitor. 


Ruppert

von Bingen

 

Er lebte im 8. Jahrhundert in Bingen/Bingerbrück.

 

Die hl. Hildegard von Bingen schrieb die wahrscheinlich auf Überlieferungen beruhende Biographie Vita Sancti Ruperti. Sie ließ die von ihm erbaute Kirche renovieren und erbaute dort ihr Kloster Rupertsberg.

Werner von Bacharach 

 

 

Mit seinem Namen bleiben christliche Pogromeantisemitische Hetze und Propaganda verbunden.

Erst 1963 strich das zuständige Bistum Trier den Namen Werners 1963 aus dem Heiligenverzeichnis.

 

 

Die "unvollendete Legende" Heinrich Heines, "Der Rabbi von Bacharach" greift dieses Geschehen auf. (antiquarisch erhältlich)


Werner Kapelle in Oberwesel